Das Team

Ahmed

Ahmed Saleh
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Ahmed Saleh stammt gebürtig aus Ägypten und hat in Osnabrück "Management in Nonprofit-Organisationen" studiert. Bei "Newcomers" ist er Teil des Redaktions-Teams und Übersetzer.

Ahmed Saleh lebt in Osnabrück und arbeitet als Arbeitsvermittler beim Jobcenter Osnabrück. Er hat das Masterprogramm „Management in Nonprofit-Organisationen“ an der Hochschule Osnabrück absolviert. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit den institutionellen und soziokulturellen Herausforderungen für die Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Er ist politisch aktiv und setzt sich schon länger für Themen der Integration, Solidarität, Zusammenleben und der politischen Aufklärung ein.

Übersetzung, Recherche und Organisation

Während seiner Arbeit, seiner Tätigkeit als studentischer Mitarbeiter an der Universität Osnabrück und seines Engagements in verschiedenen Bereichen entwickelte er ein Verständnis für die Bedürfnisse der neu Ankommenden bzw. für die Möglichkeiten für ein gelungenes Ankommen und erfolgreiche Integration. Seit 2015 engagiert Ahmed sich bei der Öffentlichkeits- und Kulturarbeitsgruppe sowie bei der Radio-Redaktionsgruppe von Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. Bei „Newcomers“ ist er Teil des Redaktions-Teams und arbeitet vor allem im Bereich Übersetzung und Organisation mit.

André

André Grahle
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André Grahle lebt in München und lehrt Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität. Bei "Newcomers" ist er Mitglied des Redaktionsteams, macht Recherchen und fungiert als wissenschaftlicher Berater.

André hat Philosophie und Politikwissenschaft in Göttingen, Wien und an der schottischen Universität St. Andrews studiert, wo er mit einer Arbeit zur ethischen Funktion persönlicher Ideale promovierte. Derzeit arbeitet er an einem philosophischen Projekt zur Ethik der Zeugenschaft im Exil. Darin geht er der Frage nach, worin die besondere Verantwortung der aufnehmenden Gesellschaft liegt, sobald geflüchtete Personen diese zur Adressatin des Zeugnisses ihres im Herkunftsland erlittenen Unrechts machen. Ihn interessiert dabei besonders der Übergang von bloßer Betroffenheit zur politischen Handlung.

Anti-Rassismus und Zeugenschaft in neuen deutsch-syrischen Kontexten

Politisiert hat sich André unter dem Eindruck der rassistischen Pogrome gegen Geflüchtete im Deutschland der 90er Jahre. Später engagiert er sich in antirassistischen und antifaschistischen Kontexten, im linken Jugendclub einer niedersächsischen Kleinstadt. In den nuller Jahre dann die Zeit der Sozialforen, der bis heute anhaltenden Kämpfe gegen Sozialabbau, Proteste gegen Studiengebühren usw. Jenseits von „Newcomers“ organisiert André gemeinsam mit Maan Mouslli gelegentlich Seminare und Diskussionsveranstaltungen zur Situation in Syrien, in aktivistischen Kontexten, im Zuge ihres Engagements bei Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V., aber auch im universitären Rahmen oder wie zuletzt für das Goethe Institut. Dabei bringen sie typischerweise Film mit philosophischer Reflexion zusammen und stellen die Stimme der Zeuginnen und Zeugen in den Mittelpunkt.

Arezao

Arezao Naiby
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Arezao Naiby stammt aus Afghanistan, lebt derzeit in Köln und ist Fernseh-Redakteurin. Bei "Newcomers" ist sie Teil des Redaktions-Teams und hat die Interviews auf Persisch geführt.

Arezao Naiby lebt seit Ende 2015 in Köln. Geboren und aufgewachsen ist sie in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo sie Jura an der Mashal University studierte, bevor sie gemeinsam mit ihrer Familie das Land verließ. Schon im Alter von 13 Jahren hatte sie ihren ersten “Job” beim afghanischen Fernsehen als Moderatorin eines Kinderprogramms. Später arbeitete sie als Journalistin für einen Fernsehsender in Kabul und anschließend als Reporterin in Afghanistan für den Sender Voice of America mit Sitz in Washington DC.

Einsatz für Frauenrechte in Afghanistan

Als Frauenrechtlerin setzte sie sich für die Rechte afghanischer Frauen ein. Gemeinsam mit einem Film-Team drehte sie zwei Dokumentarfilme in Afghanistan. Hier in Deutschland hat sie bislang an der Entstehung von zwei Kurzfilmen mitgewirkt, die an der Internationalen Filmschule Köln gedreht wurden. Neben dem Projekt “Newcomers” arbeitet sie aktuell für den WDR und WDRforyou.

Genie

Eugenie Becker
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Eugénie-Sophie Becker lebt in Osnabrück und studiert Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen. Bei "Newcomers" ist sie Teil des Redaktions-Teams.

Eugenie Becker beschäftigt sich mit Migrationserfahrungen aufgrund ihrer transkulturellen Familie bereits seit frühen Jahren. Ihr Bachelorstudium führte sie in das niederländische Groningen, indem sie sich mit psychologischen Perspektiven auf Rassismus, Identität und Trauma auseinandersetzte. Im Folgenden initiierte sie zusammen mit Kommiliton_Innen ein integratives Geflüchtetenprojekt in Ostfriesland.

Feminismus, Menschenrechte und Antirassismus

Eugenie Becker lebt gegenwärtig in Osnabrück, wo sie den Master in Internationaler Migration und Interkulturellen Beziehungen studiert und aktuell als Leiterin der Internationalen Frauengruppe von Exil tätig ist. Des Weiteren engagiert sie sich aktivistisch in Projekten mit Fokus auf Feminismus, Menschenrechte und Antirassismus. Die künstlerische Praxis als Teil gesellschaftspolitischer Arbeit liegt ihr besonders am Herzen, da sie es als barrierefreies Medium versteht, welches Augen und Herzen zugleich öffnen kann.

Laura

Laura Lemmer
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Laura Lotte Lemmer lebt in Osnabrück und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück. Bei "Newcomers" übernimmt sie vor allem Aufgaben im Bereich Recherche, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.

Nach einem sozialwissenschaftlichen Grundstudium in Köln begann Laura den Master Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen in Osnabrück zu studieren. Von Bedeutung sind für sie Themen der Migrations- und Genderforschung, mit denen sie sich sowohl wissenschaftlich als auch politisch auseinandersetzt. Derzeit arbeitet sie in einem Forschungsprojekt, dass nach den aktuellen Bedingungen und Herausforderungen des Exils von Künstler*innen in der Bundesrepublik Deutschland fragt.

Streit für Menschenrechte

Beim Projekt Newcomers ist sie dabei, weil sie die künstlerische Form des Widerstands und das damit verbundene Streiten für Menschenrechte wertschätzt. Sie unterstützt das Projekt im Bereich Recherche, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.

Maan

Ma’an Mouslli
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Ma'an Mouslli stammt aus Damaskus und ist Fotograf und Dokumentarfilmer. Bei "Newcomers" ist er für Regie, Kamera und Schnitt zuständig.

Während seines Informatikstudiums an der Europäischen Universität Damaskus gründete er einen Theater-Club und spielte in vielen Stücken selbst mit. Ma’an engagierte sich schon früh in der syrischen Revolution, nahm an Straßen-Theatern teil und dokumentierte mit seinen Fotografien u.a. die frühen Versuche, das Assad-Regime zu stürzen. Sein Dokumentarfilm über Theater-Clubs an Universitäten wurde beim Al Jazeera International Documentary Film Festival gezeigt.

Regie-Arbeiten in Deutschland

Ma’ans erste in Deutschland entstandene Regie-Arbeit Shakespeare in Zaatari, feierte im Mai 2016 in der „Short Film Corner“ beim Filmfestival in Cannes Premiere und gewann im Oktober 2016 den Preis “Bester Film Non-Professional” beim Film Festival Cologne. Außerdem schaffte er es u.a. in die Official Selections vom Los Angeles CineFest, dem Roma Cinema Doc, dem International Scandinavian Film Festival und dem Human Rights Filmfestival Barcelona. Sein zweiter in Deutschland entstandener Dokumentarfilm, “Love Boat”, feierte im Oktober 2016 Premiere.

Sara

Sara Höweler
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Sara Höweler stammt aus Osnabrück und ist Geschäftsführerin von Exil - Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge. Bei "Newcomers" ist sie Projektleiterin und Produzentin.

Schon während ihrer Schulzeit schrieb Sara in Berlin an einem Drehbuch für einen Spielfilm über das Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit mit und war beteiligt an der internationalen Dokumentarfilmproduktion “Spirit of Europe”. Die ausgebildete Redakteurin ist für das Fundraising und die Produktionsleitung zuständig.

Projekt- und Produktionsleitung

Nach mehreren Jahren Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Europäischen Parlament wechselte sie als Redakteurin und wissenschaftliche Mitarbeiterin zur Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück. Dort begann sie Anfang 2015, sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren. Seit April 2017 ist Sara hauptamtlich als Geschäftsführerin für Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge tätig und hat beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück die Projektleitung für “Newcomers” übernommen.

Sarah

Sarah Bhatti
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Sarah Bhatti lebt in Osnabrück und studiert Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen. Bei "Newcomers" ist sie Teil des Redaktions-Teams.

Durch das Studium der Sozialen Arbeit machte Sarah Bhatti erste Erfahrungen im Bereich der Projektplanung und lernte dabei die Arbeit in interdisziplinären Teams besonders zu schätzen. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Überschneidungen sozialer Ungleichheiten in der Gesellschaft und legt daher besonderen Wert auf eine intersektionale Perspektive. Ihr Interessensfokus liegt in der kritischen Auseinandersetzung mit asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen sowie mit der Umsetzung der Genfer Flüchtlingskonvention im Rahmen des Asylverfahrens auf nationaler und europäischer Ebene.

Verknüpfung von Migration, Kunst und Biografiearbeit

Zurzeit studiert sie Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen in Osnabrück. Neben dem Studium engagiert sie sich hochschulpolitisch und ist in der Öffentlichkeits- und Kulturarbeitsgruppe von Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. aktiv. An „Newcomers“ reizt sie vor allem die künstlerisch-kreative Aufarbeitung von Biografien und Erinnerungen.

Shari

Shari Heuer
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Shari Heuer lebt in Hamburgs Süden, arbeitet als Beraterin und studiert Internationale Migration und interkulturelle Beziehungen. Bei "Newcomers" beteiligt sie sich vor allem im Bereich Recherche und Organisation.

Shari Heuer lebt in Hamburgs Süden, arbeitet als Beraterin im Bereich gesellschaftliche Innovation und schreibt ihre Masterarbeit in Internationaler Migration und interkulturellen Beziehungen zum Thema Widerstandspraktiken von Haushaltsarbeiterinnen in Südmexiko. Lange hat sie sich beim Verein Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch engagiert, was sie – zusammen mit ihrem damaligen Anthropologiestudium – politisierte. Seitdem sind Migration, Globale Ungleichheiten, Rassismus und Gender zentrale Themen für sie.

Recherche und Organisation

Neben ihren Tätigkeiten bei Newcomers ist sie hochschulpolitisch aktiv. Bei “Newcomers” ist sie Teil des Redaktions-Teams und arbeitet vor allem im Bereich Recherche und Organisation mit.